Jetzt bloß kein "Nein"

Sie müssen Aufträge vor­finanzieren oder benötigen Investitionen, um Wachstum zu generieren? Ein finales „Nein“ der Kapitalgeber hat oft fatale Folgen.


Holen Sie IBF frühzeitig ins Boot, wenn Sie ahnen, dass Verhandlungen mit Banken und Kreditinstituten schwierig werden könnten.

 

 

Erfolgreiche Bankgespräche - Praxisbeispiele

Bank fordert Unterlagen an...

Ein Unternehmer rief bei IBF an und teilte mit, dass sein langjähriger Bankberater versetzt wurde und er mit dem neuen Mann gar nicht zu Recht kommt. Der Unternehmer wurde wiederholt schriftlich aufgefordert, Unterlagen zur wirtschaftlichen Situation einzureichen, die seines Erachtens schon lange bei der Bank lagen. Auf die letzten Schreiben hatte er gar nicht mehr reagiert. Daraufhin drohte der Banker mit Streichung der Kreditlinie.


Lösungsweg

Zunächst wurde von den IBF-Beratern geklärt, welche Unterlagen der Bank vorlagen. Schnell wurde klar, dass der junge Firmenkundenberater unter Druck geriet, weil bei einer internen Prüfung die nicht aktuellen Unterlagen des Unternehmers angemahnt wurden. Der IBF-Spezialist notierte sich, von wann die letzte Selbstauskunft war und welche Bilanzen und BWAs der Bank zur Verfügung gestellt wurden. Ganz pragmatisch wurde mit dem Unternehmer die Kopie der letzten Selbstauskunft als Basis verwendet und die Daten lediglich aktualisiert. Die letzte Bilanz lag der Bank vor, die aktuelle BWA wurde kopiert und um den nicht eingebuchten Wert der Bestandsveränderungen handschriftlich ergänzt und das Ganze unterschrieben.
Im gemeinsamen Bankgespräch konnten dann die restlichen Unklarheiten beseitigt werden und der Steuerberater bekam den Auftrag, die BWAs künftig direkt an die Bank zu senden.


Ergebnis

Der junge Bankberater hat sich beim Unternehmer für das Telefonat entschuldigt, was zu einer deutlichen Entspannung führte. Der Unternehmer sah ein, dass der junge Bankberater eine ganze Menge an administrativen Auflagen zu erfüllen hat und er ihn mit wenig Aufwand unterstützen kann. Durch dieses „aufeinander Zugehen“ entwickelte sich eine gute Geschäftsbeziehung, die allen Beteiligten Vorteile brachte.

 

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Kontokorrentzinsen reduzieren...

Eine Unternehmerin wollte den Kontokorrentkredit teilweise umschulden, um die hohen Kontokorrentzinsen zu reduzieren. Der Ansprechpartner von der Hausbank hatte sie immer wieder vertröstet und zuletzt sogar mit der Aussage konfrontiert: „Warum sollten wir umschulden, Sie können die Zinsen doch bezahlen bei Ihren guten Ergebnissen.“ Sie wandte sich an IBF, um sich Rat zu holen.


Lösungsweg

Zunächst wurde von den IBF-Spezialisten ermittelt, warum der Kontokorrentkredit dauerhaft beansprucht wurde. Es zeigte sich, dass die Unternehmerin für „kleinere“ Investitionen zwar immer wieder bei der Hausbank angefragt hatte, der Ansprechpartner aber keinen Sinn daran sah, Beträge zwischen 5 und 15 TEUR als Darlehen zur Verfügung zu stellen. In Summe wurde auf diesem Weg aber ein Gesamtbetrag von rund 150 TEUR an Investitionen getätigt – und komplett über den Kontokorrentkredit finanziert.

Die IBF-Berater stellten anhand von Rechnungen die bereits getätigten Investitionen dar und besprachen mit der Unternehmerin die weiteren, für die nächste Zeit geplanten Investitionen. Insgesamt wurde ein Gesamtbedarf von 200 TEUR ermittelt.
Es wurde mit der Unternehmerin eine Unternehmens- und Liquiditätsplanung erstellt, welche die Sinnhaftigkeit der Umschuldung und Neufinanzierung untermauerte, zumal zur Vorfinanzierung eines Großauftrages die freie Kontokorrentkreditlinie als Liquiditätsspielraum dringend benötigt wurde.

Man empfahl der Unternehmerin neben der Hausbank noch zwei weitere, lokale Kreditinstitute zum Gespräch einzuladen. An einem Tag wurden somit drei Bankgespräche geführt, das Konzept vorgestellt und alle relevanten Fragen geklärt. Die Entscheidungen lagen schnell vor. Die Hausbank wollte nur einen Teilbetrag und auch nur gegen zusätzliche Sicherheiten anbieten. Die beiden anderen Banken boten günstige Konditionen an und beschränkten sich im Wesentlichen auf die anzuschaffenden Wirtschaftsgüter als Sicherheit.


Ergebnis

Im Endergebnis wurde eine zweite Bank mit der Finanzierung beauftragt. Der Kontokorrentkredit bei der Hausbank wird nur noch für Liquiditätsspitzen benötigt.

 

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Es muss nicht immer eine Bank der Finanzierungspartner sein...

Ein Unternehmer klagte über einen zu geringen Liquiditätsspielraum und verpasste Umsatzchancen, weil seine Hausbank die benötigten Avalkredite (Bankbürgschaften) in voller Höhe von seinem Kontokorrentkreditrahmen abzog. Er hatte bekannte deutsche Großunternehmen als Auftraggeber, die von ihm für jeden Auftrag entsprechende Bürgschaften verlangten.


Lösungsweg
Die IBF-Spezialisten hatten schnell erkannt, dass die Chancen auf eine Lösung mit den beteiligten Banken schlecht standen. Zwar hatte das Unternehmen eine rasante Umsatzentwicklung vorzuweisen, die Eigenkapitalquote lag jedoch aufgrund des Wachstums unter 15 %. Die Kontokorrentlinie an sich war zwar für die Vorfinanzierung der Aufträge ausreichend, nach Kürzung der Linie um die ausgestellten Bankbürgschaften allerdings nicht mehr. Und die Hausbank hatte im Rahmen der Existenzgründung sämtliche Sicherheiten für sich beansprucht. Was tun?

Zunächst wurde vom IBF-Team ein Partner gesucht, der die Bürgschaften alternativ zur Hausbank bereit stellen konnte. Zusammen mit einem Kooperationspartner des IBF wurden mehrere Angebote von großen Versicherungsgesellschaften eingeholt, die dieses Geschäftsfeld ebenfalls abdecken. Nun konnte der Unternehmer mit IBF den besten Partner aussuchen. Hierbei wurden Konditionen, aber auch die unterschiedlichen Forderungen nach Sicherheiten berücksichtigt. Letztlich wurde ein Partner gefunden, der trotz guter Konditionen mit einer Forderungsabtretung zufrieden war.

Im Gespräch mit der Hausbank wurde die Freigabe der bisher ihr zustehenden Forderungsabtretung erreicht, weil künftig mit einer geringen Kreditinanspruchnahme und dem Wegfall der Anträge nach Bürgschaften bei der Hausbank gerechnet werden konnte.


Ergebnis

Der Unternehmer konnte die Chancen wahrnehmen und die Auftragsbedingungen der Großunternehmen erfüllen. Die Kreditlinie bei der Hausbank reicht nun aus und lästige Abstimmungen wegen Kontoüberziehungen fallen weg. Das Unternehmen kann sich durch den zusätzlichen Finanzierungspartner auf sein Kerngeschäft konzentrieren und hat weiterhin ein gesundes Wachstum.

 

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04-11-2016

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27-07-2016