IBF-Erfolgsberatung für Unternehmen

Sechs Tipps für die wirksame Kündigung 

 

Einen Mitarbeiter kündigen zu müssen, ist schlimm. Noch schlimmer: Ein Rechtsstreit danach. Deshalb präsentieren wir Ihnen sechs Tipps für die wirksame Kündigung.

             1. Der Kündigungsschutz ist zu berücksichtigen - allerdings nicht in Kleinbetrieben

In Kleinbetrieben gibt es keinen Kündigungsschutz. Allgemein greift Kündigungsschutz erst ab einer Grenze von über zehn Arbeitnehmern ein. Ab dann wird es für Sie als Arbeitgeber kritisch. Teilzeitbeschäftigte zählen nur anteilig, je nach Arbeitsumfang.

             2. Wer schreibt, der bleibt

Kündigungen müssen zwingend schriftlich erfolgen. Mündlich ausgesprochene Kündigungen sind unwirksam. Formal fehlerhaft ist auch eine Kündigung per Fax oder E-Mail. Eine Kündigung muss immer eigenhändig unterschrieben und im Original übergeben werden.

             3. Kündigungen müssen rechtssicher zugehen

Es empfiehlt sich, zu Beweiszwecken die Kündigung persönlich zu übergeben oder direkt in den Briefkasten einzuwerfen. Postalische Zustellungen, egal ob per Einschreiben oder durch einfachen Brief, bergen Risiken. Denn es kann behauptet werden, die Zustellung habe keine Kündigung enthalten.

             4. Sorgfältige Begründung von Kündigungen ist das A und O

Zu den wichtigsten und häufigsten Kündigungen zählen die betriebsbedingte, die verhaltensbedingte und die personenbedingte Kündigung ("die großen Drei"). Die Kündigungen müssen sorgfältig begründet werden und die Vorgaben der Rechtsprechung beachtet werden. Hierzu sollten Sie idealerweise Experten hinzuziehen.

             5. Die Klageerhebungsfrist ist zu berücksichtigen

Erstaunlicherweise erheben statistisch nur ca. 20 bis 25 Prozent aller gekündigten Arbeitnehmer Kündigungsschutzklage. Dafür hat der Arbeitnehmer drei Wochen Zeit. Nach Ablauf der Klageerhebungsfrist ist die Kündigung wirksam, auch wenn sie an sich fehlerhaft ist.

             6. Ein Abfindungsvergleich kann - aber muss nicht! - angestrebt werden

In den meisten Fällen münden Kündigungsstreitigkeiten in einen Abfindungsvergleich. Das Arbeitsverhältnis endet in diesem Fall gegen Zahlung einer Abfindung. Entgegen landläufiger Meinung haben Arbeitnehmer aber keinen Anspruch auf eine Abfindung. (uqrl)

Quelle: http://www.mittelstanddirekt.de

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