IBF-Erfolgsberatung für Unternehmen

Maßnahmen gegen innere Kündigung

 

Zwei Drittel der Mitarbeiter machen laut Umfrage „Dienst nach Vorschrift“, 16 Prozent haben bereits innerlich gekündigt. Eine Studie der „Initiative Gesundheit und Arbeit“ (iga) hat jetzt untersucht, was die Auslöser innerer Kündigung sind und wie Betriebe das Engagement der Mitarbeiter reaktivieren können.

Nach den Erkenntnissen der iga-Wissenschaftler führen vor allem Schwächen im Führungsverhalten dazu, dass Mitarbeiter ihr Engagement verlieren und den Arbeitseinsatz auf ein Minimum reduzieren. Mangelnde Wertschätzung, fehlende Mitbestimmung und ungelöste Konflikte zählen nach Einschätzung der Befragten zu den wichtigsten Auslösern. Doch auch Veränderungen in der Organisation können innere Kündigung auslösen, insbesondere wenn diese Veränderungen mit Personalabbau und Arbeitsverdichtung einhergehen und durch lange Phasen der Unsicherheit geprägt sind. Dabei schätzen die befragten Personalverantwortlichen, dass bundesweit rund 20 Prozent der Angestellten bereits innerlich gekündigt haben.

Krank durch Demotivation

Für die betroffenen Arbeitnehmer kann innere Kündigung erhebliche gesundheitliche Folgen haben. Die Personalverantwortlichen bestätigen empirische Befunde, wonach es zu Depressionen, Sucht- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen kann. Darüber hinaus kann sich innere Kündigung einzelner Mitarbeiter negativ auf die übrige Belegschaft auswirken: Soziale Beziehungen verschlechtern sich, es kommt zu Mehrarbeit für Kollegen und Unzufriedenheit bei anderen Mitarbeitern.

 

Reden beugt innere Kündigung vor

Nach Einschätzung der Befragten sind vor allem regelmäßige Mitarbeitergespräche hilfreich. Wichtig ist dabei vor allem ein hoher Gesprächsanteil der Arbeitnehmer, sie sollten zu 80 Prozent das Wort führen. Damit diese Gespräche auch den gewünschten Erfolg bringen, empfehlen die iga-Experten, die Führungskräfte entsprechend zu schulen. Auch ein betriebliches Gesundheitsmanagement kann nach Auffassung eines Großteils der Befragten das Mitarbeiterengagement fördern und erhöhen. Genannt wurden unter anderem Sportangebote und Gesundheitstage. Weitere Gegenmaßnahmen sind nach den Erfahrungen der Personalverantwortlichen: Partizipation etwa durch das Einbinden in Entscheidungen sowie ein größerer Handlungs- und Entscheidungsspielraum.

Dezember 2016

 

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