IBF-Erfolgsberatung für Unternehmen

Verlängerung der Probezeit um Zeiten der Unterbrechung

Es kommt immer wieder vor, dass der Arbeitgeber gegen Ende der Probezeit unsicher ist, wie er verfahren soll, weil ihn der Arbeitnehmer noch nicht vollständig von seinen Fähigkeiten in fachlicher und/oder sozialer Hinsicht überzeugt hat. In diesem Zusammenhang  tritt dann die Frage auf, ob die Probezeit verlängert werden kann, um sich die kurze Kündigungsfrist zu sichern.

Noch wichtiger wird dieses Thema bei Auszubildenden, denn hier beträgt die Probezeit ohnehin nur drei Monate und darf grundsätzlich nicht bis auf den Zeitraum von sechs Monaten, den das BGB zulässt, verlängert werden. Nach der Probezeit ist im Ausbildungsverhältnis die ordentliche Kündigung ausgeschlossen, was die Entscheidung eigentlich nur zum Nachteil des Auszubildenden zulässt.

Kann bei einem Arbeitsverhältnis noch mit einer längeren Kündigungsfrist -  z.B. drei Monate -  eine weitere Erprobungsphase geschaffen werden, ist eine Verlängerung im Ausbildungsverhältnis nur dann möglich, wenn dieses für einen längeren Zeitraum unterbrochen war. Aus wessen Sphäre die Unterbrechung stammt, ist dabei irrelevant.  Auf diese Verlängerung  müssen die Parteien sich dann aber einigen.


Es empfiehlt sich zur Vermeidung von Auseinandersetzungen, im Ausbildungsvertrag festzuhalten, dass für den Fall einer Unterbrechung in der Probezeit um mehr als ein Drittel der Probezeit, dieselbe sich um den Zeitraum der Unterbrechung verlängert.

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04-11-2017

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27-07-2017

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