IBF-Erfolgsberatung für Unternehmen

MWSt in der Schweiz

die Schweiz wird per 1. Januar 2018 ihr Mehrwertsteuergesetz ändern, was evtl. auch für Sie als deutsche Unternehmer Auswirkungen hat.
 
Herr Remo Ley, Geschäftsführer der Ley & Partner GmbH aus Basel, hat für Sie die nachfolgenden Informationen zusammengestellt. 
 
Da es sich hierbei um ein rein steuerliches Thema handelt, bitten wir Sie sich bei Fragen direkt an Ley & Partner oder Ihren Steuerberater zu wenden. 
 
Ley & Partner informiert Sie über die 5 wichtigsten Änderungen.
Ausführliche Informationen finden Sie unter www.mwst-fiskalvertretung.ch oder sprechen Sie uns einfach direkt unter +41 61 511 52 52 an.
 
1. Neue Definition für die Steuerpflicht
Ab 1. Januar gilt die bekannte CHF 100'000 Grenze nicht mehr nur auf dem in der Schweiz erzielten Umsatz, sondern auf dem weltweit erzielten Umsatz. Erwirtschaftet ein Unternehmen weltweit über CHF 100'000, so unterliegen Leistungen in der Schweiz schon ab dem ersten CHF 1.00 der schweizerischen Mehrwertsteuer.

2. Neue MWSt-Sätze
Ab dem 1. Januar 2018 gelten neue, tiefere Mehrwertsteuersätze. Der Normalsatz beträgt anstelle von 8% nur noch 7.7%. Der Sondersatz für Beherbergungsleistungen von 3.8% beträgt neu 3.7%. Nur der reduzierte Satz von 2.5% bleibt bei 2.5%. Bereiten Sie Ihre IT rechtzeitig auf die Umstellung vor. Werden Leistungen über den Jahreswechsel 17/18 erbracht, stellen sich Abgrenzungsfragen. Dies betrifft vor allem Abonnements und Werkleistungen. Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zur Verfügung.

3. Steuersatzänderung für elektronische Zeitungen, Zeitschriften und Bücher ohne Reklamecharakter
Für elektronische Zeitungen, Zeitschriften und Bücher gilt ab dem 1. Januar 2018 der reduzierte Steuersatz von 2.5% anstatt 7.7%.

4. Elektronische Veranlagungsverfügung (eVV) für den Import
Die Eidgenössische Zollverwaltung führt am 1. März 2018 das Obligatorium für die elektronische Veranlagungsverfügung (eVV) im Verzollungssystem e-dec ein.
D.h. für die Rückforderung der Einfuhrsteuern ist nicht mehr die Veranlagung auf Papier massgebend, sondern die elektronischen Dateien, welche jedes Unternehmen selbständig bei der Zollverwaltung beziehen und eigenständig für die Zukunft archivieren muss. Sprechen Sie uns an, wir haben eine einfache Lösung für Sie!

5. Die neue Regelung für den Versandhandel ab 1. Januar 2019
Aus erhebungswirtschaftlichen Gründen verzichtet heute die Eidgenössische Zollverwaltung bei Sendungen mit einem Steuerbetrag von CHF 5.00 oder weniger (nachfolgend als Kleinsendungen bezeichnet) auf die Erhebung der Einfuhrsteuer. Dadurch können Waren mit einem Warenwert (inkl. Versandkosten) von CHF 62.50 beim Normalsatz von 8% resp. CHF 200.00 Franken beim reduzierten Satz von 2,5% (z.B. Bücher, Zeitschriften, Lebensmittel) steuerbefreit in die Schweiz eingeführt werden.
Erzielt ein Versandhändler pro Jahr ab dem 1. Januar 2019 nun mindestens CHF 100‘000 Umsatz aus Kleinsendungen, gelten seine Lieferungen als Inlandlieferungen und das Unternehmen wird in der Folge in der Schweiz obligatorisch steuerpflichtig. Mit der Steuerpflicht wird auch eine Fiskalvertretung in der Schweiz benötigt.

Diese kurze Aufstellung gibt einen Überblick über die wichtigsten Änderungen.
Bitte beachten Sie, dass die Aufstellung eine Zusammenfassung ist und keine umfassende, detaillierte und vollständige Auflistung aller Änderungen beinhaltet und keine persönliche Beratung ersetzt.

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04-11-2017

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27-07-2017

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